Bildungspartner

An der Schwelle zum Arbeits- und Berufsleben stehen Jugendliche vor einer wichtigen Entscheidung. Sie können aus einer Vielzahl von schulischen und beruflichen Möglichkeiten auswählen. Wir unterstützen die Schüler mit einem ausgiebigen Curriculum zur Berufswahl von den Klassen 5 -10 bei dieser großen Herausforderung. Alle Schüller durchlaufen verbindlich diesen Prozess. In der Förderung des individuellen Berufswahlprozesses sehen wir eine zentrale Aufgabe. In Zusammenarbeit mit unseren Bildungspartnern, Berufseinstiegsbegleitern (die vor Ort an der Schule arbeiten) sowie der Agentur für Arbeit in Ravensburg versuchen wir, unsere Schüler optimal auf den Übergang in die Arbeits- und Berufswelt vorzubereiten.

Mit folgenden Unternehmen besteht eine Bildungspartnerschaft:

Firma Lohr

Kreissparkasse Ravensburg

Volksbank Ulm-Biberach

EBZ

Firma Thommel

Friedrich Burk GmbH & Co. KG

Bäckerei Hamma

DM Drogeriemarkt

Firma Bausch

Alpenland Haus der Betreuung am Mehlsack

 

Lerntagebuch

ist Schülertagebuch, Terminkalender, Hausaufgabenheft und Kontaktheft in einem.

Lernen muss organisiert werden. Das tun die Lehrkräfte, indem sie für ihre Schülerinnen und Schüler eine passende Lernumgebung mit unterschiedlichen Aufgaben schaffen.

Die Hauptaufgabe der Lernorganisation trägt der Lernende selbst. Dabei hilft ihm sein Lerntagebuch, für welches er verantwortlich ist. Durch Eintragen der bearbeiteten Aufgaben in der individuellen Lernzeit lernt er seinen Lernprozess zu reflektieren und zu steuern, was laut Hattie-Studie für erfolgreiches Lernen eine sehr wichtige Fähigkeit ist.

Um möglichst keine Termine zu verbummeln, werden diese ebenfalls in das Lerntagebuch eingetragen.

Am Wochenende haben die Eltern die Gelegenheit zu schauen, was ihr Kind eingetragen hat und ob es eine Nachricht eines Lernbegleiters im Kontaktfeld gibt. Selbstverständlich können auch Eltern dort ihre Informationen notieren.

Obwohl es Lerntagebuch heißt, ist es nicht geheim und verschlossen. Im Gegenteil: die Lernbegleiter, Lerncoachs und auch Eltern sollen das Führen des Lerntagebuchs aktiv und konstruktiv begleiten und mit ihrer Unterschrift bestätigen.

Schullaufbahnberatung

Verordnung des Kultusministeriums über die Sekundarstufe I der Gemeinschaftsschule §4(3):

„Im Abschlussjahr wird der einzelne Schüler in allen Fächern und Fächerverbünden nach den Bildungsstandards des angestrebten Bildungsabschlusses unterrichtet. Die Schule berät die einzelnen Erziehungsberechtigten und Schüler am Ende des vorausgehenden Schuljahres, für die Erreichung welchen Bildungsabschlusses sie den einzelnen Schüler geeignet hält und gibt eine entsprechende Empfehlung ab; dabei legt sie die Kriterien der jeweiligen Prüfungsordnung, Versetzungsordnung oder der multilateralen Versetzungsordnung zugrunde. Die Erziehungsberechtigten entscheiden abschließend.“

Entscheidungen zum Schulabschluss

  • Video: Schullaufbahnentscheidung
  • in Klasse 8: Unser Kind wird
    • in Klassenstufe 9 die Hauptschulabschlussprüfung anstreben.
    • in Klassenstufe 9 die Hauptschulabschlussprüfung nicht anstreben.
  • in Klasse 9: Unser Kind wird
    • nach erfolgreichem Hauptschulabschluss die schulische Laufbahn an der GMS abschließen.
    • nach erfolgreichem Hauptschulabschluss in der Klassenstufe 9 die Klassenstufe 9 erneut besuchen mit dem Ziel, die Realschulabschlussprüfung oder die Versetzung nach der gymnasialen Versetzungsordnung in Klassenstufe 10 anzustreben.
    • in Klassenstufe 10 die Hauptschulabschlussprüfung anzustreben.
    • in Klassenstufe 10 die Realschulabschlussprüfung anstreben.
    • in Klassenstufe 10 die nach den Regelungen der gymnasialen Versetzungsordnung erfolgende Versetzung anstreben.

I  Niveaustufen und Abschlüsse in der integrierten Schulart Gemeinschaftsschule

  1. Schüler/innen lernen gemeinsam, aber differenziert auf den drei Niveaustufen
    G (grundlegendes Niveau),
    M (mittleres Niveau),
    E (erweitertes Niveau )

II  Als Schulabschlüsse werden an der Gemeinschaftsschule angeboten:

  • Der Hauptschulabschluss nach Klasse 9, im Einzelfall nach Klasse 10
  • Der Realschulabschluss nach Klasse 10.
  • Wechsel ohne Abschlussprüfung für E-Schüler/innen möglich, wenn erwünscht (siehe oben).

Anschlussmöglichkeiten nach der Gemeinschaftsschule

1. Anschlussmöglichkeiten nach dem Hauptschulabschluss (Klasse 9, im Einzelfall Klasse 10):

  • Berufliche Ausbildung (führt bei guten Leistungen zum mittleren Abschluss)
  • WRS Klasse 10 (mittlerer Abschluss)
  • Zweijährige Berufsfachschule mit mittlerem Abschluss

2. Anschlussmöglichkeiten nach dem Realschulabschluss (Klasse 10):

  • Berufliche Ausbildung (Möglichkeit der Erreichung der Fachhochschulreife)
  • Berufskolleg zur Fachhochschulreife
  • Berufliches Gymnasium Kl. 11 – 13
  • Allgemeinbildendes Gymnasium Kl. 10 – 12 (abhängig von Zugangsvoraussetzungen)

3. Anschlussmöglichkeiten Schüler/innen E-Niveau (Klasse 10):

  • Allgemeinbildendes Gymnasium Kl. 10 – 12 mit Abschluss Abitur (entspricht dem „G9“)
  • Berufliches Gymnasium Kl. 11 – 13 mit Abschluss Abitur (entspricht dem „G9“)
  • Berufliche Ausbildung

Profilfach Sport an der Gemeinschaftsschule

Wir bieten neben dem naturwissenschaftlichen Profil auch ein Sportprofil an und erweitern damit die Wahlmöglichkeiten der Schülerinnen und Schüler für das 8. Schuljahr.

Die Schülerinnen und Schüler, die in den Klassen 8 bis 10 das Profilfach Sport wählen, erhalten in diesen Klassenstufen insgesamt zusätzlich acht Schulstunden mehr Sportunterricht. In diesen Sportstunden werden Sportpraxis und Sporttheorie vermittelt.

Inhalte der Sportpraxis sind die vier Individualsportarten Schwimmen, Geräteturnen, Leichtathletik, Gymnastik sowie die vier Mannschaftssportarten Basketball, Handball, Fußball und Volleyball als auch weitere Ergänzungsangebote, wie z.B. Badminton, Hockey, Klettern, Mountainbiking, Stand Up Paddling (SUP) oder Fitness.

Wegen der Durchführung weiterer Kompaktveranstaltungen (z. B. Erste-Hilfe-Kurs, Besuch von Wettkampfveranstaltung von Spitzenvereinen, Teilnahme an Sportwettbewerben etc.) müssen die Schüler darauf vorbereitet sein, auch Aktivitäten außerhalb der normalen Sportstunden zu besuchen.

In der Sporttheorie werden sehr praxisorientiert Kenntnisse über Spieltaktik, Biomechanik oder Trainingslehre vermittelt.

Geeignet für das Profilfach Sport sind vor allem Schülerinnen und Schüler, die Engagement und Begeisterung für viele Sportarten des Profilfaches zeigen, sich auch für theoretische Grundlagen interessieren und gerne bei der Organisation von sportlichen Veranstaltungen mithelfen.

KM_Flyer_GMS_Profilfaecher_201027_Web10137

SMV

Die SMV (Schüler-Mit-Verantwortung/Verwaltung) ist ein Gremium aller Klassensprecher und dessen Vertreter der Schule. Diese wählen in einer SMV-Sitzung die Schülersprecherin/den Schülersprecher als ihre/ihren Vorsitzenden.

Die Aufgabe der SMV liegt darin, die Interessen der Schülerinnen und Schüler an der Schule zu fördern und zu vertreten.

Aktionen der SMV

  • Die SMV Nikolaus-Post
  • Valentinspost „Send a rose“
  • Faschingsdisco
  • Mensa-Kommission zur Mitgestaltung des Speiseplans
  • Fußball-Turnier

Die Schülersprecher der Gemeinschaftsschule, Schulzentrum Ravensburg sind:

  • Valentina (Kl.10 Süd)
  • Erika (Kl.10 Nord)

Die Verbindungslehrer sind

  • Frau Hummel, Frau Kraus (Süd)
  • Frau Reich (Nord)

Verbindungslehrerinnen und Verbindungslehrer werden von der SMV jeweils auf ein Schuljahr gewählt. Sie unterstützen uns Schülerinnen und Schüler bei der Vertretung unserer Interessen und stehen uns immer beratend zur Seite.

Lerncoaching

Lerncoaching heißt Lernbegleitung.

Jeder Schüler und jede Schülerin wird von einem Lerncoach betreut. Lerncoachs sind meist die Klassenlehrer. Der Lerncoach berät die Schüler regelmäßig in ihrer individuellen Lernentwicklung sowie in allen Fragen, die im Zusammenhang mit dem Lernen stehen, wie z. B. beim Aufbau personaler Kompetenzen wie Selbstdisziplin, Selbstreflexion oder Übernahme von Verantwortung für das eigene Lernen.

Außerdem geht es beim Lerncoaching auch um die sozialen Kompetenzen der Schüler, wie z. B. der Einhaltung von Regeln, Unterstützung anderer beim Lernen oder Übernahme von Aufgaben für die Gemeinschaft. Der/die SchülerIn reflektiert im Lerncoaching-Gespräch die eigene Entwicklung. Ziele, die Schüler und Lerncoachs vereinbart haben, werden dabei überprüft, überdacht und evtl. neu festgelegt.

Die Ergebnisse jedes Lerncoaching-Gesprächs werden im Lerntagebuch festgehalten.

Fördern und Fordern

Jede Schülerin und jeder Schüler stellt sich uns als eine ganz besondere Persönlichkeit mit individuellen Fähigkeiten, Stärken und Schwächen dar. Wir geben allen die Chance, ihre Fähigkeiten, Interessen und Begabungen weiter zu entwickeln.

Das Fördern und Fordern unserer Schüler und Schülerinnen geschieht besonders durch das Individuelle Lernen. Durch die Anpassung

  • des Unterrichtsstoffs (niveaudifferenziert),
  • der Unterrichtsmethoden (gemeinsam, kooperativ, einzeln, etc.)
  • und der Unterrichtstruktur (Frontalunterricht, individuelle Lernzeiten, Lerngruppenbildung, etc.)

wird das Lernen stärker als bisher auf den einzelnen Schüler zugeschnitten. Je nach personeller und organisatorischer Möglichkeit werden darüber hinaus AGs und weitere Projekte angeboten, die das individuelle Potenzial unserer Schüler fördern und entwickeln.

Beispiele hierfür sind

  • zusätzliche Lernzeiten in Randstunden und am Freitagnachmittag
  • die Berufsorientierung für Schüler ab Klasse 8
  • die DAZ-Förderung (Deutsch als Zweitsprache)
  • LRS-Förderstunden für Schülerinnen und Schüler mit besonderen Schwierigkeiten bei der Rechtschreibung und beim Lesen. Hier erwerben die Kinder zunächst grundlegende Rechtschreibstrategien und werden anschließend ihren individuellen Fehlerschwerpunkten entsprechend gefördert.
  • Matheförderung
  • Englischförderung

Die Förderung ist an unserer Schule hauptsächlich in den Schulvormittag integriert, um den Schultag unserer Schülerinnen und Schüler nicht unnötig zu verlängern.